Erfahrungsbericht - Duales Studium bei Börsig

Andrea Bálint

Name: Andrea Bálint

Start des Studiums: Oktober 2018

Studiengang: BWL Handel - Internationaler technischer Handel

 

Warum hast Du dich für ein duales Studium entschieden?

Ich habe ein zweisprachiges Gymnasium in Ungarn besucht, und mein Traum war es, in Deutschland studieren und leben zu können. An diesem Punkt möchte ich noch erwähnen, dass mein ehemaliges Gymnasium mittlerweile zur vertraglichen Partnerschule meiner jetzigen Hochschule wurde. Das hat natürlich meine Wahl verstärkt. Mir gefällt das Konzept des dualen Studiums besonders, d.h. man kann Theorie mit Praxis verbinden, und das Gelernte in der Realität sehen. Außerdem bekommt man während der Praxisphase einen ersten Einblick in das Berufsleben, man sammelt Erfahrungen in der Arbeit, die später zum großen Vorteil werden.

Warum hast Du dich für Börsig als dualen Partner entschieden?

Auf jeden Fall wollte ich mich für einen internationalen Studiengang entschieden, da ich mich für verschiedene Kulturen interessiere und ich mir meine Zukunft im internationalen Bereich vorstellen kann. Da Börsig sowohl über mehrere Vertriebsbüros und Tochtergesellschaften als auch über viele internationale Kunden verfügt, sind alle Möglichkeiten gegeben. In der Stellenausschreibung für das duale Studium von Börsig stand, dass hier ausgerechnet eine Person mit ungarischer Herkunft gesucht wird - und das trifft auf mich zu. Ich hoffe weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Wie waren die ersten Tage im Unternehmen?

Vor meinem ersten Arbeitstag habe ich schon einen kleinen Besuch in der Firma gemacht, damit am ersten Tag nicht alles völlig fremd wird. Am Anfang, als ich mich noch nicht zurechtfand, haben mir die Kollegen bereitwillig geholfen. Ich finde das Arbeitsklima im Unternehmen sehr angenehm. Mittlerweile kenne ich die Kollegen besser und wurde sogar zu zwei Teamausflügen eingeladen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei Börsig aus?

Die Antwort hängt natürlich davon ab, in welche Abteilung ich gerade eingeteilt bin. Im Allgemeinen schalte ich zuerst meinen PC ein, starte die wichtigsten Programme und lese meine E-Mails durch. Danach beginne ich mit den von den vorherigen Tag übrig gebliebenen Aufgaben oder eben mit neuen Anfragen und Bestellungen von Kunden. Wenn es sich um spezielle Fälle handelt, bei denen ich Hilfe brauche, dann bitte ich die Kollegen um Hilfe. Wenn ich mit meinen Aufgaben fertig bin, wende ich mich an meinen aktuellen Betreuer in der Gruppe. Ich nehme auch an Teambesprechungen teil. Zu Mittagessen wähle ich entweder von den ausgehängten Gerichten oder bringe ich Selbstgekochtes mit. Am Nachmittag setzte ich meine Aufgaben fort.

Welche Abteilungen hast Du bisher kennen gelernt?

An meinem ersten Arbeitstag hat Herr Stefan Börsig mir das Unternehmen vorgestellt, und in den darauffolgenden Tagen habe ich Anweisungen von der IT und von der Marketing-Abteilung bekommen. Ich kenne die Personalabteilung schon gut, da Herr Damir Baric mein erster Ansprechpartner ist. Am Anfang meines ersten Praxissemesters habe ich eine Woche in der Logistik verbracht. Dort habe ich vom Wareneingang bis zum Warenausgang alle Prozessstufen angeschaut und die Tätigkeiten selbst ausprobiert. Die meiste Zeit habe ich bisher im Vertriebsteam A verbracht, wobei ich Angebote und Aufträge für Kunden angefertigt habe.

Welche Aufgaben haben Dir besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Tätigkeiten, welche dir eher weniger gefallen haben?

Da ich schon Grundkenntnisse von der Schule in der Logistik hatte, war ich sehr gespannt, diese in der Wirklichkeit zu sehen. Auf diese Weise habe ich die Abläufe im Lager viel besser verstanden. Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, dass ich Kontakt mit den Kunden aufnehmen kann, indem ich ihnen Verkaufsangebote übersende oder Aufträge bestätige. Bisher kann ich keine Tätigkeit nennen, die mir nicht gefallen hat.

Was hast Du vor Beginn von deinem dualen Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte und habe die Erwartung, dass die Praxis auf der Theorie aufbaut, und dass ich das Gelernte in der Wirklichkeit beobachten und umsetzen kann. Diese Erwartung hat sich bisher erfüllt. Mein Ausbildungsplan ist meinem Studienplan angepasst. Dank des Praxissemesters habe ich schon Vieles besser verstanden.

Wie sieht ein typischer Tag in der Hochschule aus?

Meistens habe ich zwei Vorlesungen an einem Tag, also bin ich von 8:00 bis ca. 17:00 Uhr in der Hochschule. Eine Vorlesung dauert ca. vier Stunden, und zwischen den Vorlesungen haben wir eine Stunde Mittagspause. Die meiste Vorlesungen finden in dem Hauptgebäude statt, die Bibliothek und die Mensa sind in einem anderen Gebäude. Für Kopieren, Bücherausleihe und das Bezahlen an der Mensa benutze ich meinen aufladbaren Studierendenausweis. Für die Vorlesungen bereite ich mich vor: ich drucke mir die von den Professoren und Dozenten vorher online zur Verfügung gestellten Skripte aus, und suche gegebenenfalls nach passender Literatur. Die Kurse sind klassenmäßig aufgebaut: unser Kurs besteht aus 27 Personen und die erste Ansprechperson ist der Studiengangsleiter. Während der Vorlesung gibt es ausreichend Zeit für Fragen und praktische Beispielaufgaben. Neben Vorlesungen werden Exkursionen und eine extra Vorlesung für Teamtraining organisiert.

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